Kaminofen: Test & Vergleich » Top 5 in 2024

Kaminofen Test

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Ein Kaminofen ist ein Heizgerät, das in Wohnräumen verwendet wird, um Wärme zu erzeugen und gleichzeitig eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Er wird oft in Wohnzimmern oder anderen Räumen mit einem Rauchabzug installiert und nutzt Holz, Pellets oder andere feste Brennstoffe.

Kaminöfen sind in verschiedenen Designs, Größen und Stilen erhältlich, von traditionellen gusseisernen Modellen bis hin zu modernen und schlanken Varianten. Sie bieten nicht nur Wärme, sondern auch eine ästhetische Ergänzung für das Raumdesign.

Die Funktionsweise eines Kaminofens beruht auf der Verbrennung von Brennstoffen, wobei die erzeugte Wärme durch Konvektion und Strahlung an den Raum abgegeben wird. Einige Modelle verfügen über eine Lüftungssteuerung, die die Intensität der Verbrennung und die Wärmeabgabe reguliert.

Ein Kaminofen erfordert eine regelmäßige Reinigung, um Asche und Ruß zu entfernen. Die Installation erfordert häufig eine Genehmigung und sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, um Sicherheit und ordnungsgemäße Funktion zu gewährleisten.

Kaminöfen sind eine umweltfreundliche und effiziente Methode zur Beheizung von Räumen. Sie bieten eine angenehme Wärmequelle während kalter Jahreszeiten und schaffen eine gemütliche Umgebung. Beim Kauf eines Kaminofens ist es wichtig, auf Effizienz, Wärmeabgabe und Emissionsstandards zu achten.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Ein Kaminofen, auch Schwedenofen oder Cheminéeofen genannt, sorgt nicht nur für wohliges Knistern und Gemütlichkeit an kalten Abenden, sondern ist auch als zusätzliche Heizung geeignet.
Im Gegensatz zu einem offenen Kamin wird ein Kaminofen nicht fest eingebaut, sondern nur aufgestellt. Die Brennkammer wird durch eine Tür mit Glasfenster verschlossen.
Die meisten Kaminöfen werden mit Holzscheiten oder Pellets befeuert. Im Gegensatz zu einem Dauerbrandofen, der auch mit Kohle betrieben werden kann, kann ein Kaminofen für Holz nur als zusätzliche Wärmequelle dienen.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Kaminöfen

Platz 1: THERMIA Kaminofen München, Naturstein, 7 kW

Der Kaminofen München ist ein Dauerbrandofen mit Verbrennungsautomatik. Er ist mit grauem Speckstein verkleidet. Der Ofen kann mit Holz- Holzbriketts oder auch Kohle betrieben werden. Für den Betireb mit Kohle hat der Ofen eine extra Verbrennungsluftautomatik integriert. Diese regelt die Zufuhr der Primär- und Sekundärverbrennungsluft während des Kohlebrandes automatisch.

Platz 2: THERMIA Kaminofen Olympus V6 Stahl gussgrau

Klassisch moderner ovaler Kaminofen in Stahl gussgrau mit großer Sichtscheibe. Erfüllt BImSchV 2. Stufe, geprüft nach EN 13240 Bauart 1 (selbstschließende Tür) daher auch für Mehrfachbelegung zugelassen. Energieeffizienzklasse A+ mit einer Nennwärmeleistung von 7kw und einem Wirkungsgrad von 80,3%. Manuelle Luftregulierung, voll verblendetes Warmhaltefach.

Platz 3: EEK A Kaminofen Victoria Taro, gussgrau

Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis- Preiswertes und umweltfreundliches Heizen mit Holz- Korpus hochwertig gussgrau, hitzebeständig lackiert- Doppelwandige Konstruktion – „Heatbuffering“- Brennraum mit Schamotte- Zeitlose Optik- Massive, robuste Metallkonstruktion mit sehr guter Materialstärke- Große Tür zum einfachen Beladen mit Brennstoff- Aufwendig abgedichtetet Konstruktion- Einfache Bedienung- Bauart 1.

Platz 4: EEK A Kaminofen für Holz+Kohlefeuerung

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Holz- & Teefach – Große Sichtscheibe (ca. 29,0×22,5 cm) – Universell einsetzbar (Wohnräume oder auch in der Werkstatt) – Hohe Heizleistung bei gutem Wirkungsgrad – Holz- und Kohlefeuerung möglich – Scheibenspülung (Sauberkeit der Sichtscheibe über lange Zeit) – Getrennte Primär- und Sekundärluft – Natursteinverkleidung – Große Holzscheite bis 42 cm quer – Geräumiger, herausnehmbarer Aschekasten – Kein zusätzlicher Feinstaubfilter notwendig – Hochwertige Verarbeitung

Platz 5: Wamsler Kaminofen Jupiter schwarz 6,0 KW mit Primär- und Sekundärluftzufuhr

Nicht nur mit Klasse und Stil, sondern auch mit höchster Qualität und Funktionalität überzeugt der Kaminofen Jupiter. Eine perfekte Wärmeabgabe garantiert der massive Stahlkorpus. Dank der doppelwandigen Konstuktion reduziert die nötigen Sicherheitsabstände zu brennbaren Materialien.

Kaminöfen bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Kaminofen Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Kaminöfen finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Ratgeber: Wichtige Fragen & Antworten zu Kaminöfen

Was genau ist ein Kaminofen?

Ein Kaminofen ist ein Gerät, mit welchem durch Verbrennen von Holz oder Holzerzeugnissen Wärme generiert wird. Er besteht aus:

  • Feuerraum
  • Aschekasten
  • Türe, häufig mit Sichtfenster
  • Feuerraumauskleidung
  • Seitenverkleidung
  • Deckplatte
  • Holzlagerfach
  • Regler für die Luftzufuhr

Feststoffe wie Pellets, Holzscheite oder Holzbriketts werden dazu in einer eigens dafür konzipierten Brennkammer verbrannt. Die dabei entstehende Wärme wird in einem begrenzten Bereich an die Raumluft abgegeben. Im Gegensatz zu einer Gas- oder Ölheizung kann ein einzelner Schwedenofen nicht als zentraler Wärmeerzeuger für ein komplettes Gebäude genutzt werden. Die Verwendungsmöglichkeit begrenzt sich auf ein paar Grad zusätzlicher Wärme und ein besonderes, gemütliches Flair in einzelnen Räumen.Je nach Größe und Leistungsfähigkeit können auch angrenzende Räume mit erwärmt werden, eine Zentralheizung sollte jedoch dennoch vorhanden sein. Ein Schwedenofen muss in der Regel von Hand befeuert und reguliert werden. Die Geschwindigkeit der Verbrennung und damit die Heizleistung wird über einen Regler für die Luftzufuhr eingestellt. Pelletöfen verfügen allerdings über eine elektronische Zündung und Steuerung.Die Ausleitung der Abgase erfolgt über einen Rohr, das an der Oberseite des Ofens verbaut ist und an den Schornstein angeschlossen werden muss. Moderne Öfen entsprechen den neuesten Kriterien für die Abgasbestimmung und reduzieren die Belastung für die Umwelt auf ein Minimum. Dein Schornsteinfeger kann Dir Auskunft geben, ob der vorhandene Abzug ausreichend ist und der Raum über genügend Frischluftzufuhr verfügt.

Warum es vorteilhaft ist, einen Kaminofen zu benutzen?

Wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, ist die Zeit des Kaminofens gekommen. Eine Tasse Tee oder heiße Schokolade und ein knisterndes Kaminfeuer – was gibt es Schöneres? Ein klassischer offener Kamin, der in vielen Filmen auftaucht, ist fest an der Wand verbaut. Die Anschaffungskosten sind allerdings hoch und auch nur für Wohn-Eigentümer eine Option. Ein Kamin- oder Schwedenofen dagegen ist deutlich kompakter und preiswerter und kann auch in Mietwohnungen aufgestellt werden. Aufgrund der großen Auswahl an Typen und Designs fügt sich ein Kaminofen in jeden Einrichtungsstil, von rustikal bis modern, harmonisch ein. Der Einsatz eines Schwedenofens bietet Dir folgende Vorteile:

  • Optisches Highlight
  • Besonders angenehme Strahlungswärme
  • Gemütliche Atmosphäre beim Blick auf das Flammenspiel
  • Romantische Winterabende
  • Als alleinige Heizquelle an kühleren Sommertagen geeignet
  • Kostenvorteile gegenüber Öl und Gas

Welche Tipps gibt es für den Einbau eines Kaminofens?

Die Position des Rohranschlusses bestimmt über die Gesamterscheinung. Meistens wird eine Öffnung oben und eine Öffnung hinten für den Anschluss an den hauseigenen Schornstein verwendet. Je nach den vorhandenen Örtlichkeiten kann dies jedoch angepasst werden. Wichtig ist, dass der Kamin am Ende genügend Zug aufweist, damit keine giftigen Gase in den Wohnraum gelangen können. Die Mindestabstände für den Einbau werden in der Regel in den Herstellerinformationen angegeben. Als Faustregel kannst Du davon ausgehen, dass er zur Wand mindestens 20 Zentimeter, zu umgebenden Möbeln 100 Zentimeter betragen sollte.Der Boden vor dem Kamin sollte mit einer speziellen, im Handel erhältlichen, Platte aus feuerfestem Stahl oder Glas abgedeckt werden. Achte darauf, dass sich die Ofentüre vollständig öffnen lässt. Das Rauchrohr sollte erst angeschlossen werden, wenn der Ofen an seiner endgültigen Position steht. Für einen guten Abzug sollte es so wenig Biegungen wie möglich aufweisen. Der Durchmesser des Rohres muss überdies perfekt an den Abgasanschluss des Ofens und des Kamins angepasst sein.

Wie wird ein Kaminofen befeuert?

Ein Kaminofen wird in der Regel mit Holzscheiten, Pellets oder Briketts befeuert. Die Größe des Feuerraumes bestimmt dabei die Länge der Holzscheite, die verwendet werden können. Genaue Angaben dazu findest Du in der Regel in den Herstellerinformationen. Brennt das Feuer, solltest Du regelmäßig Brennstoff in kleinen Portionen nachlegen. Der Bereich, in welchem das Holz am feuchtesten ist, ist unterhalb der Rinde. Lege beim Anfeuern und Nachlegen die Scheite daher so, dass die Rinde von der Scheibe weg zeigt. Damit verhinderst Du ein übermäßiges Verrußen des Glases.

  • Baue im Feuerraum zunächst einen kleinen Scheiterhaufen.
  • Unten verwendest Du die dickeren Holzscheite, oben im Handel erhältliches Anzündholz. Es ist dünner und weicher und brennt daher schneller an, während das Scheitholz die Wärme länger speichert.
  • Darauf platzierst Du die Anzünder (Ofenanzünder, Pappe oder Sägespäne). Altpapier sollte wegen der Druckerschwärze und dem verwendeten Bindemittel nicht benutzt werden.
  • Öffne die Regler der Luftzufuhr für eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff.
  • Nun zündest Du Dein Feuer an. Wenn die Flamme die Holzscheite erreicht hat, schließe die Tür und drossele die Luftzufuhr.
  • Damit alle Scheite vollständig verbrennen, überfülle den Ofen nicht, sondern lege lieber häufiger nach.
  • Holzscheite solltest Du langsam und mit Bedacht nachlegen, nicht einfach in den Ofenraum werfen. Dadurch könntest Du die Auskleidung beschädigen.

Wie wird ein Kaminofen gereinigt?

Das Äußere des Ofens kannst Du einfach regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen. Etwas mehr Aufwand bereitet das Reinigen des Innenraumes:

  • Zunächst leerst Du den Aschekasten. Achte darauf, dass die Asche wirklich vollständig erkaltet ist und/oder benutze dafür einen speziellen Ascheeimer. Erkaltete Asche kannst Du in der Mülltonne entsorgen.
  • Wenn Du hochwertiges und unbehandeltes Holz verwendest, ist sie auch ein prima Dünger für Deine Garten- oder Balkonpflanzen. Vorsicht jedoch vor Überdüngung!
  • Reststücke von Holzscheiten entnimmst Du mit der Zange des Kaminbesteckes. Ein solches enthält auch einen kleinen Besen, mit dessen Hilfe Du die Aschereste im Feuerraum beseitigen kannst.
  • Achtung! Mit einem normalen Staubsauger darfst Du keine Asche einsaugen. Der feine Staub kann in den Motorraum des Gerätes gelangen und ihn zerstören.

Die Glasscheibe bekommst Du am besten mit etwas Küchenkrepp oder Zeitungspapier sauber. Besprühe die Scheibe mit etwas kaltem Wasser und platziere das Papier darauf. Nach einer Einweichzeit von zehn oder zwanzig Minuten kannst Du den kalten Ruß so recht einfach abnehmen. Sollten noch Reste an der Glasscheibe haften, wiederhole den Vorgang.

Ist ein Kaminofen umweltfreundlich?

Bei richtiger Verwendung gilt ein Schwedenofen als umweltfreundlich. Dazu müssen jedoch einige Dinge beachtet werden:

  • Bei der Verbrennung von Holz wird Kohlendioxid freigesetzt, das im Laufe der Zeit von nachwachsendem Holz aufgenommen wird. Dies funktioniert jedoch nur, wenn sauberes, für Brennöfen geeignetes Holz verwendet wird. Es darf nicht zu feucht und muss frei von Rückständen wie Fetten, Lacken und Ölen sein.
  • Zu nasses Holz begünstigt eine starke Rauchentwicklung, entwickelt aber wenig Heizleistung. Die optimale Restfeuchtigkeit für Brennholz liegt bei 17 bis 20 Prozent. Im Handel sind Geräte erhältlich, mit welchen Du diese messen kannst.
  • Auf dem Markt gibt es Brennholz für Kaminöfen zu kaufen. Auf keinen Fall solltest Du Deinen alten Küchenstuhl darin verheizen. Dieser gehört auf den Wertstoffhof! Auch der ausgediente Christbaum hat darin nichts zu suchen.
  • Achte auf die richtige Luftzufuhr. Ist diese nicht ausreichend, können Kohlenmonoxid und andere giftige Stoffe entstehen.

Wo kannst Du einen Kaminofen kaufen?

Kaminöfen erhältst Du sowohl in Baumärkten als auch in Möbelhäusern und natürlich im Fachhandel. Auch vor einem Onlinekauf musst Du bei einem Kaminofen nicht zurückschrecken. In vielen Fällen ist die Lieferung kostenlos und selbst eine Rückgabe problemlos möglich. Kundenfreundliche Zahlungs- und Lieferbedingungen gelten auch bei sperrigen Produkten. Bei einem Kauf über Amazon greift in den meisten Fällen sogar der Amazon Käuferschutz.Im Onlinehandel hast Du natürlich den Vorteil der größeren Auswahl und zumeist auch günstigere Preise. In den allermeisten Fällen klappt die Lieferung per Spedition reibungslos, und Dein neuer Ofen wird direkt zu Dir nach Hause gebracht. Das Lesen von Kundenmeinungen und Erfahrungsberichten von anderen Käufern hilft Dir, das für Dich passende Produkt zu finden und erspart Dir auch die eine oder andere unangenehme Überraschung.

Was kostet ein Kaminofen?

Die Anschaffungskosten für einen Kaminofen hängen von der Größe, der Ausstattung und der Heizleistung statt. Kleine Kaminöfen als Zusatzheizung für kuschelige Winterromantik gibt es schon für etwa 300 Euro. Größere Öfen mit besserer Ausstattung und Wärmespeicherung können auch über 1000 Euro kosten. Natürlich ist auch ein kastenförmiger Standard-Ofen günstiger als ein kugelförmiges Designerstück. Wasserführende Kaminöfen sind deutlich teurer und beginnen bei etwa 1800 Euro. Denke jedoch daran, dass Dein neuer Ofen eine längerfristige und nachhaltige Investition sein soll und spare daher nicht am falschen Ende. Überprüfe genau Deinen Bedarf und achte auf ein ausgewogenes Kosten-Nutzenverhältnis.Wichtige Hersteller von Kaminöfen sind die Firmen:

  • Hark
  • Thoma
  • Haas & Sohn
  • Wamsler
  • Justus Usedom
  • La Nordica
  • Skadova
  • Buderus
  • Thermia

Welche Alternative gibt es zu einem Kaminofen?

Elektrokamin: Eine Alternative zu einem „echtenKaminofen ist der Elektrokamin. Hierbei handelt es sich eigentlich um eine Stromheizung, die das Aussehen eines Kaminofens nachahmt. Nicht nur die Außenverkleidung, sondern auch das Flammenspiel werden täuschend echt nachgeahmt.  Ein Elektrokamin besitzt einige Vorteile: Er ist pflegeleicht und ungefährlich, da es sich um kein offenes Feuer handelt. Die Stromkosten sind allerdings hoch, sie liegen bei etwa 20 bis 50 Cent pro Stunde. Ein Elektrokamin ist daher nicht zum ausschließlichen Heizen geeignet, sondern dient mehr Atmosphäre.Ethanolkamin: Anders als bei einem Elektrokamin wird bei einem Ethanolkamin echtes Feuer erzeugt. Anstatt mit Holz wird der Ofen mit Ethanol befeuert, was den Vorteil hat, dass hierbei kein Kohlenstoffmonoxid erzeugt wird. Du brauchst deshalb auch keinen Anschluss an einen Kamin. Allerdings erzeugt ein Ethanolkamin auch keine Wärme, er dient lediglich zur Optik. Das Beheizen von Räumlichkeiten ist damit nicht möglich.Offener Kamin: Auch ein offener Kamin kann eine Alternative zu einem Kaminofen darstellen, sofern Du den Platz und die Mittel dazu hast. Ein Kamin ist massiv verkleidet, verfügt über eine offene Brennkammer und nimmt den Großteil eines Raumes zwischen Boden und Zimmerdecke ein. Er benötigt den direkten Zugang zu einem Schornstein und ist daher unflexibel platzierbar. Zudem muss er im Rahmen eines Bauprojektes zusammengestellt und umgesetzt werden.Fazit: Eine echte Alternative zum Kaminofen gibt es so gut wie nicht. Ein moderner Kaminofen erfüllt außerdem die Vorgaben für CO2 und Feinstaubausstoß besser als zum Beispiel ein offener Kamin.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Kaminöfen passt am besten zu Dir?

Auf dem Markt sind unterschiedliche Ausführungen erhältlich, die sich in Material, Heizleistung und anderen Faktoren unterscheiden. Vor dem Kauf eines Kaminofens lohnt es sich deshalb, einige Modelle zu vergleichen.

Welche Arten von Kaminöfen gibt es?

Kaminöfen kannst Du vor allem in folgende Arten einteilen:

  • Klassischer Kaminofen
  • Wasserführender Kaminofen
  • Pelletofen
  • Dauerbrandofen

Alle Ausführungen haben spezifische Vor- und Nachteile, die wir Dir im Folgenden näher erläutern.

Damit das Feuer brennt, benötigt es Luft. Das gilt besonders beim Anheizen. Wenn Sie in Ihrem Kaminofen die Holzscheite ordentlich entfachen wollen, muss ausreichend Sauerstoff in den Brennraum eindringen können. Deshalb sollten Sie alle vorhanden Luftzufuhrregler auf die Position, die eine uneingeschränkte Versorgung ermöglicht. Erst wenn alle Holzscheite von den Flammen erfasst sind, reduzieren Sie die Luftzufuhr. Der optimale Wert ist der Bedienungsanleitung Ihres Ofens zu entnehmen. Begehen Sie nicht den Fehler, die Belüftung während des Abbrands stark zu drosseln


Was zeichnet einen klassischen Kaminofen aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Der Begriff „Schwedenofen“ wird inzwischen als Synonym für die meisten Arten von Kaminöfen verwendet. In Schweden hat das Heizen mit Holzöfen eine lange Tradition. Als sich der Ofen von Skandinavien aus nach Süden verbreitete, kam auch der Begriff „Schwedenofen“ zu uns. Ein Schwedenofen ist daher der klassische Kaminofen schlechthin. Er besteht vollständig aus Gusseisen oder Stahlblech und ist nicht verkleidet.Lediglich Einlagen aus Speckstein an den Seitenteilen als Wärmespeicher können vorhanden sein. Die Oberseite ist flach und eventuell mit einer Ofenplatte ausgestattet. Ein klassischer Kamin- oder Schwedenofen wird nur mit Stück- oder Scheitholz befeuert. In der unverkleideten Variante ist ein Schwedenofen sehr günstig zu erstehen. Einlagen aus Speckstein oder andere Extras verteuern das Produkt.

Vorteile

  • Kostengünstig
  • Einfach aufzustellen
  • Auch für Mietwohnungen geeignet
  • Zusätzliche Wärme
  • Gemütliche Atmosphäre
  • Schöne Optik
  • Schnelle Montage und Abmontage

Nachteile

  • Aufwand für Befeuerung und Reinigung
  • Holz muss gekauft werden
  • Lagerplatz für Holz notwendig
  • Mangelnde Temperaturregelung,
  • Überheizen des Raumes möglich

Was zeichnet einen wasserführenden Kaminofen aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Ein wasserführender Kaminofen heizt nicht nur den Raum, in welchem er steht, sondern kann über ein Rohrleitungssystem auch mit der Zentralheizung verbunden werden. Die Wärme wird zu einem Pufferspeicher transportiert und steht dann später zum Beheizen des Hauses zur Verfügung. Außerdem unterstützt er die Warmwasseraufbereitung. Seine Energie steht als heißes Wasser auch dann noch zur Verfügung, wenn die Heizenergie erloschen ist. Optisch unterscheiden sich wasserführende Kaminöfen kaum von ihren klassischen Kollegen.Je nach Ausführung können sie mit Holzscheiten oder Pellets betrieben werden und ergänzen und entlasten eine herkömmliche Gas- oder Ölheizung. Warmwasser und Heizkosten können dadurch gesenkt werden. Warmwasserführende Kaminöfen besitzen eine raumseitig und eine heizseitige Leistung, welche nicht nur optimal aufeinander abgestimmt sein müssen, sondern auch zu den Gegebenheiten des Hauses oder der Wohnung passen müssen.Wasserführende Pelletöfen besitzen dagegen alle Vorteile der herkömmlichen Pelletöfen, wie zum Beispiel eine automatische Steuerung. Sie sind verhältnismäßig teuer in der Anschaffung, welche jedoch vom BafA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert werden kann. Der Förderungsantrag kann Online eingereicht werden, muss jedoch vor der Bestellung eingehen.

Vorteile

  • Weniger Heiz- und Warmwasserkosten
  • Umweltfreundliche Wärme
  • Optische Vorteile eines Kaminofens
  • Fossile Brennstoffe werden reduziert

Nachteile

  • Teurer in Anschaffung
  • Kosten für Montage und Einbindung ins Heizungsnetz
  • Größerer Aufwand für Einbau und Abnahme
  • Arbeitsaufwand für Befeuerung, Wartung und Reinigung

Was zeichnet einen Pelletofen aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Ein Pelletofen verfügt über eine besondere Eignung für Holzpellets, das sind kleine Briketts aus gepressten Holzspänen. Sie fallen in eine Brennmulde und werden dort über einen Zünddraht entzündet. Pellets besitzen eine besonders hohe Dichte, daher ist die Heizleistung hoch. Das Nachlegen des Brennstoffes wird über einen speziellen Tank vom Ofen selbst erledigt. Die Entzündung, Befeuerung und Luftzufuhr regelt eine elektronische Steuerung, die Temperatur kann über ein Thermostat eingestellt werden.Pellets besitzen viele Vorteile: Sie sind platzsparend zu lagern, günstig im Einkauf, ergiebiger in der Heizleistung und dazu CO2-neutral. Allerdings ist die Anschaffung eines Pelletofens teurer und wegen der größeren Anzahl der Bauteile aufwändiger in Wartung und Reinigung. Zudem eignet sich ein Pelletofen zwar zum Erwärmen des Raumes, aber es fehlt die entspannende und romantische Wirkung eines klassischen Kaminofens, weil keinem Flammenspiel zugeschaut werden kann.

Vorteile

  • CO2-neutral
  • Pellets sind platzsparend zu lagern
  • Kostengünstig im Betrieb
  • Arbeitsabläufe weitgehend automatisch
  • Umweltfreundliche Brennstoffe
  • Selteneres Nachfüllen

Nachteile

  • Teurer in der Anschaffung
  • Höherer Wartungs- und Reinigungsaufwand
  • Häufigere Wartungs- und Reinigungsintervalle
  • Weniger Romantik, da keine Flammen zu sehen

Was zeichnet einen Dauerbrandofen aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Ein Dauerbrandofen ist nicht nur zeitweilig, sondern dauerhaft im Betrieb — dies bedeutet: über viele Stunden hinweg. Er kann sowohl mit Holz als auch mit Stein- oder Braunkohle betrieben werden. Holz erreicht in dieser Art von Ofen nicht die beste Verbrennungsleistung. Beim Betrieb mit Kohle bleibt die Wärme nach Abbrennen noch für mindestens vier Stunden bestehen, daher muss weniger häufig nachgelegt werden. Mit einem Dauerbrandofen können auch große Häuser geheizt werden, denn seine Heizleistung ist deutlich höher. Ebenso ist eine Anbindung an das zentrale Heizsystem möglich.

Vorteile

  • Gut geeignet für große Häuser
  • Mit der Zentralheizung kombinierbar
  • Lange Nachlegeintervalle
  • Dauerbetrieb möglich

Nachteile

  • Schlechte CO2-Bilanz
  • Starke Umweltbelastung
  • Komplizierte Handhabung
  • Viel Asche und Feinstaub

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Kaminöfen miteinander vergleichen?

Um die Kaminöfen untereinander vergleichen zu können, brauchst Du Vergleichsmerkmale. Folgende Parameter sind beim Vergleich der unterschiedlichen Modelle besonders wichtig:

  • Form
  • Größe
  • Gewicht
  • Heizleistung
  • Umwelteigenschaften
  • Material
  • Extras

In den folgenden Absätzen erläutern wir Dir diese Kriterien näher und geben Dir Tipps für Deine Kaufentscheidung.

Form

Die klassische Form des Schwedenofens ist kastenförmig und rechteckig, allerdings haben sich daraus inzwischen zahlreiche Varianten entwickelt. So findet man auf dem Markt inzwischen gewölbte Oberseiten sowie runde und ellipsenförmige Korpusse.

Kaminofen gemuetlich
Im Gegensatz zu einem offenen Kamin wird ein Kaminofen nicht fest eingebaut, sondern nur aufgestellt

Größe

Grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, dass ein größerer Kamin auch eine größere Heizleistung besitzt. Trotzdem solltest Du Dir die Nennwärmeleistung Deines Wunschartikels genauer ansehen. Je höher dieser Wert ausfällt, umso höher ist auch die tatsächliche Wärmeleistung. Viele Öfen, deren Größe nur gering voneinander abweicht, besitzen eine ähnliche Heizleistung. Dann geht es darum, den Artikel zu wählen, der an den dafür vorgesehenen Platz passt. Um dies sicherzustellen, solltest Du genau messen und Dir die Maße aufschreiben. Denke auch daran, den Platz und die Abstände für das Rohr mit einzuplanen.

Gewicht

Wichtiger als die Größe des Kaminofens ist sein Gewicht. Das Gewicht eines Schwedenofens kann zwischen 50 und 250 Kilogramm betragen. Einlagen aus Speckstein oder mit Kacheln können sehr schwer werden, was gerade bei Altbauwohnungen ein wichtiges Kriterium sein kann. Öfen aus Gusseisen oder Stahl sind deutlich schwer im Gewicht. Wenn Du Dir unsicher bist, frage lieber bei der Hausverwaltung nach oder greife zu einem anderen Modell.

Heizleistung

Um zu errechnen, wieviel Nennwärmeleistung Du für den zu beheizenden Raum benötigst, musst Du ein wenig rechnen. Multipliziere dazu die Quadratmeterzahl mit dem Faktor 0,1. Ein Raum mit 20 Quadratmetern benötigt so einen Ofen mit der Nennwärmeleistung 2 Kilowatt. Allerdings ist dies nur ein Anhaltspunkt. Bei Altbauten mit hohen Decken oder Gebäuden mit schlechter Isolierung solltest Du zu einer höheren Leistung greifen. Eine zu hohe Wärmeleistung kann sich allerdings genauso nachteilig auswirken. Wenn Du die Fenster öffnen musst, weil es im Zimmer zu warm ist, entspricht dies nicht dem erhofften Nutzen.

Golfschlaeger verschiedene Arten

Golfschläger

Golfschläger sind essentielle Ausrüstungsgegenstände im Golfsport. Diese Schläger bestehen aus einem Schaft, einem Griff und einem Schlägerkopf. Es gibt verschiedene Arten von Golfschlägern, darunter Driver, Fairway-Hölzer, Eisen, Wedges und Putter. Jeder Typ hat eine spezifische Verwendung auf dem Golfplatz. Der Driver wird verwendet, um den Ball auf dem Abschlag so weit wie möglich zu schlagen,… ... weiterlesen

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad wird mit einer Prozentzahl angegeben und beschreibt die Effizienz des Ofens. Je höher die Zahl, umso mehr Energie wird auch tatsächlich in Heizenergie umgewandelt und nicht nur verbrannt. Bei modernen und hochwertigen Öfen liegt der Wirkungsgrad zwischen 85 und 95 Prozent, was bedeutet, dass lediglich 5 bis 15 Prozent als Abluft über den Schornstein entweichen. Seit 2018 ist auch für Kaminöfen ein Energielabel Pflicht. Du findest darauf die Angaben über Energieeffizienz sowie die direkte und (bei wasserführenden Öfen) indirekte Wärmeleistung. In den darauf abgebildeten Index fließen allerdings auch weitere Aspekte der Umweltfreundlichkeit, wie zum Beispiel der Zündvorrichtung, ein.

Umwelteigenschaften

Wegen der schönen Atmosphäre und der besonders gemütlichen Art der Wärme schätzen viele Leute einen Kaminofen als natürliche und kostengünstige Ergänzung zu einer Zentralheizung. Die Umwelteigenschaften dagegen sind umstritten. Beim Heizen, insbesondere bei falschem Heizen mit minderwertigen Brennstoffen, entsteht Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoff und Feinstaub, der über den Schornstein an die Außenluft abgegeben wird. Hochwertige Modelle verfügen daher über verschiedene Filter und Technologien, die den Ausstoß an giftigen Stoffen reduzieren können.

Kaminofen offen
Die meisten Kaminöfen werden mit Holzscheiten oder Pellets befeuert.

Material

Auf dem Markt findest Du Kaminöfen aus Stahl, Gusseisen und Stein- oder Keramikverkleidung. Stahlöfen ohne Ummantelung sind günstig im Anschaffungspreis. Die Wärme wird schnell nach außen abgegeben, aber nicht besonders lange gespeichert. Gusseisen besitzt nicht nur eine bessere Speicherkapazität sondern hält auch große Hitzeentwicklung besser aus. Einlagen aus Speckstein unterstützen den Wärmespeichereffekt, sodass die erzeugte Hitze weniger schnell verloren geht. Außenhüllen in bestimmten Farben wie rötlich oder weiß bestehen in der Regel aus Stein oder Keramik. Die Verkleidung erfüllt jedoch nicht nur Designvorstellungen, sondern besitzt darüber hinaus die wichtige Aufgabe der Wärmespeicherung. Es werden Marmor, Naturstein, Sandstein, Speckstein und Ofenkacheln verbaut, um die Wärme länger im Raum zu halten.

Extras

Ventilator: Einige Modelle verfügen über einen fest installierten Ventilator, der die erwärmte Luft im Raum verteilt. Besonders große Räume können so effektiver beheizt werden.Kochplatte: Einige Öfen verfügen über eine Kochplatte, sodass Du Deine neue Feuerstelle nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kochen verwenden kannst – wie in den guten, alten Zeiten.

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Wissenswertes über Kaminöfen — Expertenmeinungen und Rechtliches

Gibt es einen Prüfbericht über Kaminöfen von der Stiftung Warentest?

Die Verbraucherorganisation veröffentlichte im Jahr 2011 einen Test über Kaminöfen. Damals wurden 14 Kaminöfen, die mit Holzscheiten befeuert wurden, geprüft. Die Emissions-Verordnungen für Schwedenöfen wurden jedoch im Jahr 2015 noch einmal verschärft. Immerhin erfüllen die beiden Testsieger von damals auch die heutigen Vorgaben und sind auch noch auf dem Markt erhältlich. Die Zeitschrift Öko-Test veröffentlichte im September 2017 eine Sonderausgabe zum Thema Kaminöfen.

Was ist eine Nennwärmeleistung?

Damit wird die erzeugte Leistung beim Dauereinsatz bezeichnet. Die Angaben wurden nach Norm EN 13240 geprüft und sind auf dem Typenschild vermerkt. Sie ist allerdings kein fester Wert, sondern dient als Anhaltspunkt, denn sie ist abhängig von Art und Menge des verwendeten Brennstoffes. Mit anderen Worten: Legst Du mehr oder weniger Holz auf, kannst Du die angegebene Nennwärmeleistung über- oder unterschreiten.

Welche Sicherheitsaspekte müssen beim Betrieb eines Kaminofens beachtet werden?

>>> Wenn Du handwerklich geschickt bist, kannst Du unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften den Kaminofen auch selbst verbauen. Bist Du Dir unsicher, wende Dich am besten an einen Ofensetzer.>>> In jedem Fall muss Deine neue Feuerstelle von Deinem zuständigen Kaminkehrer geprüft und abgenommen werden. Wurden alle Abgasnormen und Sicherheitsbedingungen eingehalten, wird der Ofen für den Betrieb freigegeben.>>> Beim Anzünden den Kaminofens und beim Öffnen der Türe zum Nachlegen für das Holz solltest Du besonders vorsichtig sein, damit der dabei entstehende Funkenflug Dich nicht verletzt.>>> Ein Ofen trocknet die Umgebungsluft übrigens weniger aus als eine Zentralheizung. Zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und für ein besseres Raumklima kannst Du ein hitzebeständiges Behältnis auf oder neben dem Ofen positionieren.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.ofenseite.com/kaminofen-tipps-fuer-besseren-abbrand
  • https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Kaminofen-Tipps-zum-richtigen-Heizen-mit-Holz,kaminofen119.html
  • https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/kaminofen/kaminofen-richtig-heizen/

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/feuer-klimawandel-energie-flamme-2388186/
  • https://pixabay.com/de/photos/haus-das-innere-der-zimmer-sessel-3950679/
  • https://pixabay.com/de/photos/kamin-holzofen-flamme-feuer-gl%c3%bchen-195296/