Mörser: Test & Vergleich » Top 5 in 2024

Moerser Test

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Ein Mörser ist ein traditionelles Handwerkzeug, das zum Zermahlen, Zerstoßen und Vermischen von Zutaten verwendet wird. Er besteht aus einem tieferen Gefäß, dem Mörser, und einem Stößel, der in das Gefäß passt. Mörser werden oft aus Stein, Marmor, Granit, Holz oder Keramik hergestellt.

Der Mörser wird auf einer stabilen Oberfläche platziert, und die Zutaten, die gemahlen oder gemischt werden sollen, werden in das Gefäß gegeben. Mit dem Stößel werden die Zutaten durch Drehen und Stoßen zerdrückt, zermahlen oder gemischt. Mörser werden oft verwendet, um Gewürze, Kräuter, Nüsse, Samen oder Medikamente zu zerkleinern und ihre Aromen oder Wirkstoffe freizusetzen.

Der Vorteil eines Mörsers und Stößels liegt in der Präzision und Kontrolle, die er bietet, um Zutaten in die gewünschte Konsistenz zu bringen. Im Vergleich zu elektrischen Geräten ermöglicht der Mörser eine langsame und sanfte Verarbeitung, die das Aroma und die Wirkstoffe der Zutaten besser bewahrt.

Mörser sind eine essentielle Ergänzung für Hobbyköche, Gourmets und Heilpraktiker, die gerne frische Zutaten verwenden und ihre eigenen Gewürzmischungen, Pestos oder Kräutermischungen herstellen möchten.

Inhaltsverzeichnis

VG Wort

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Mörser gibt es bereits seit Jahrhunderten und wurden schon von den alten Ägyptern verwendet. Sie bestehen aus einer Schale sowie einem Stößel, die in der Regel aus demselben Material sind.
Im Haushalt finden die Utensilien vor allem in der Küchen Anwendung und werden zum Zerstoßen von Gewürzen und Samen sowie zum Anrühren von Pasten, beispielsweise aus Kräutern, verwendet. Doch auch im medizinischen Kontext zum Mahlen von Tabletten oder Anrühren von medizinischen Pasten, sind sie unverzichtbar.
Auf dem Markt gibt es die unterschiedlichsten Materialien. Besonders beliebt sind Naturstein wie Granit, Olivenholz oder Porzellan. Seltener sind Stücke aus Edelstahl, Glas oder Kunststoff.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Mörser

Platz 1: JADE TEMPLE Steinmörser mit Stößel im Set


Ein stabiler Steinmörser aus Granit, der das Mörsern aufgrund seines Gewichtes kinderleicht macht – mit einem sich ideal anpassendem Stössel dazu. Ein Mörser wurde schon bei vielen alten Kulturen, wie den Ägyptern, Inkas oder Mayas verwendet – Ein praktisches Stück Weltkultur in der eigenen Küche. Die zu zerstoßenden Zutaten einfach bis zu maximal einem Viertel in den Mörser geben und mit dem Stößel durch Stoßen und Drehungen des Handgelenks zerdrücken.

Platz 2: MEISTERKOCH Mörser mit Stößel Schwarz Granit


Der verwendete Granit macht den Mörser standfest und stabil, sodass er auch bei kraftintensivem Gebrauch wunderbar zu händeln ist. Dabei ist er nicht nur äußerst langlebig, sondern auch noch leicht zu reinigen. Mit einer Füllmenge von 450 ml eignet sich der Mörser für eine Vielzahl von Gerichten, bleibt mit seinen knapp 15 cm Außendurchmesser jedoch kompakt genug für jede Küche. Der zugehörige Stößel fügt sich ideal in die Form ein, sodass nur sehr wenig Spielraum bleibt.

Platz 3: KESPER 71501 Mörser mit Schlegel aus Granit – dunkel/Granit-Mörser


Massiver Mörser aus Granit mit Schlegel. Innen ist der Mörser angerauht, wodurch ein perfektes Mahlergebnis gewährleistet ist. Egal ob Zubereitung von Pesto oder das Mahlen von frischen Gewürzen und Kräutern – mit diesem Granit-Mörser ist ein gutes Ergebnis kinderleicht. Maße (ØxH): 16 x 8,5 cm. Material: Granit, dunkel.

Platz 4: Zwilling Spices Mörser mit Stößel, Ø 11 cm, Granit, Schwarz


Massiver Mörser mit Stößel aus porenfrei poliertem Granit zum mühelosen Zermahlen und Zerstoßen von trockenen sowie öligen Zutaten im traditionellen Verfahren. Optimale Kraftübertragung von Stößel auf Stein Mörser, Ideale Größe (ø: 11 cm) und glatte Oberfläche zum direkten Vermischen von Zutaten, z.B. für Currypaste. Edles Design mit Edelstahlapplikationen, Säureunempfindliches Material,Trockenreinigung vor der ersten Verwendung zum Verhindern von Abrieb.

Platz 5: Westmark Mörser mit Stößel aus Marmor, Hoch, Innendurchmesser: ca. 7,5 cm


Edler, hoher Mörser inkl. Stößel aus Marmor zum leichten Zerstoßen und Mahlen von verschiedenen Gewürzen, harten Gewürzkapseln und Kräutern für die Zubereitung von frischen, gesunden Speisen. Müheloses Zerkleinern und Zubereiten von würzigen Pasten und Marinaden mit voller Aromaentfaltung dank rauer Mörserinnen- und Stößelunterseite. Einfaches Handling: fester Stand ohne Umkippen durch schweres Eigengewicht, angenehmer Halt beim Mörsern durch glatten, handlichen Stößel.

Mörser bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Mörser Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Mörser finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Ratgeber: Wichtige Fragen & Antworten zu Mörsern

Gewürze machen Speisen erst so richtig schmackhaft und geben den letzten Schliff. Gerade für asiatische oder orientalische Gerichte sind verschiedene Kräuter und Gewürze Pflicht. Nutzt man frische Zutaten, sind diese jedoch oft zu groß und können ihre ätherischen Öle und die damit verbundenen Aromen nicht richtig entfalten. Als Hilfe kann ein sogenannter Mörser dienen. Das Küchenutensil besteht als einer Schale und einem sogenannten Pistill oder Stößel.

Die Kräuter und Gewürze können mit seiner Hilfe zerrieben werden – dadurch entfaltet sich das gesamte Aroma. Der Mörser ist seit Jahrtausenden bekannt. Die älteste Form wurde bereits im alten Ägypten verwendet. Der Begriff stammt dabei aus dem Lateinischen und geht auf das Wort „Mortarium“ zurück. Dies bezeichnete im Römischen Reich ein Gefäß zum Zerreiben oder Mischen von Milchprodukten, Kräutern, Gewürzen sowie zum Kneten von Teigen. Das Mortarium besaß jedoch nur eine relativ flache Reibefläche. Die Schale des heutigen Mörsers ist hingegen wesentlich tiefer.

Wozu braucht man einen Mörser?

Auch wenn das Utensil auf eine jahrhundertlange Geschichte zurückblicken kann, war es in der Zwischenzeit fast gänzlich aus unserer Küche verschwunden. Allerdings hat es sich seinen Platz in der modernen Küche zurückerobert. Schließlich hilft das Mörsern dabei, alle Geschmacksnuancen einzelner Gewürze so gut hervorzubringen, wie es nur geht. In Spanien wird mit seiner Hilfe traditionell Aioli hergestellt. In Ligurien wird es vor allem verwendet, um Pesto Genovese zuzubereiten. Das Mörsern geht schnell, ist nicht aufwändig und auch die Reinigung ist in der Regel keine große Sache. Anstatt Gewürze in eine Mühle umzufüllen, können mit Schale und Stößel sowohl kleine als auch große Mengen nach Bedarf zerkleinert werden.

Die Anwendung ist dabei sehr einfach. Die entsprechenden Zutaten werden in die Schale gegeben, bis diese maximal zu einem Drittel gefüllt ist. Anschließend wird der Inhalt mithilfe des Stößels gemahlen, bis die gewünschte Körnigkeit erreicht ist. Eine Hand hält dabei die Schale fest, während mit der anderen der Stößel kreisend über die Zutaten bewegt wird. Dadurch wird der Inhalt in der Schale zerdrückt. Werden beispielsweise Pfefferkörner gemahlen, können diese zu Beginn noch relativ fest sein. Hier hilft ein erstes Stampfen mit angemessenem Druck, bevor zum Mörsern übergegangen wird.

Was sind die häufigsten Eigenschaften eines Mörsers?

Es gibt kaum ein Material, aus dem der Mörser nicht bestehen kann. Der Markt ist groß, sodass für jeden das Passende dabei ist. Jeder Stoff hat dabei seine ganz eigenen Vor- sowie Nachteile. Kleinere Modelle finden sich beispielsweise häufig aus Porzellan oder Olivenholz. Wer jedoch direkt größere Mengen Gewürze mörsern möchte, um beispielsweise italienisches Pesto herzustellen, kann zu einem größeren und schwereren Exemplar greifen. Diese sind beispielsweise aus Granit oder Marmor. Je schwerer der Stößel ist, desto weniger Kraftaufwand wird für das Zerkleinern benötigt.

Weitere vorkommende Materialien sind Edelstahl, Gusseisen, Glas, Porzellan, Kunststoff sowie andere Holz- und Steinsorten. Kunststoffmörser sind jedoch eher eine Seltenheit und laut Experten weniger zum Mörsern geeignet, da das Material zu weich ist. Auch Varianten aus Glas finden sich kaum. Für einwandfreie Ergebnisse solltest Du beim Kauf darauf achten, dass Stößel und Schale aus dem gleichen Material bestehen. Dann reibt sich keines der beiden ab und der Geschmack der Zutaten wird nicht verfälscht.

Daneben ist auch das Größenverhältnis zwischen Schale und Stößel entscheidend. Die Oberfläche des Stößels sollte über eine größere Krümmung verfügen als die Schale. Ansonsten können ungewollte „Toträume“ entstehen. Andererseits darf der Stößel nicht zu groß sein, da immer ein wenig Spielraum für das Mahlen übrigbleiben sollte. Da Stößel und Schale jedoch in der Regel als Set angeboten werden, ist das optimale Maß zumeist sowieso gegeben.

Wofür kann ein Mörser verwendet werden?

Nicht nur Kräuter und Gewürze können mithilfe eines Mörsers zerkleinert werden. Auch in der Medizin finden die Werkzeuge Anwendung. Die häufigste Verwendung findet jedoch immer noch in der Küche statt. Folgende Zutaten lassen sich mithilfe des Küchenutensils zerkleinern:

  • Blätter
  • Blüten
  • Früchte
  • Gewürze
  • Knospen und Samen
  • Nüsse

Durch das Zermahlen werden die Komponenten aufgebrochen und entfalten somit ihr volles Aroma. Das sollte am besten kurz vor der Verwendung geschehen, da sich eine Großzahl der ätherischen Öle schnell verflüchtigen kann. In der Medizin werden Mörser außerdem zum Zerkleinern von Tabletten oder zum Anrühren von Salben verwendet.

Wie wird ein Mörser gereinigt?

Die Einfachheit der Reinigung hängt stark mit dem Material zusammen, aus dem das Küchenutensil besteht. Modelle aus Keramik, Porzellan oder Edelstahl können nach Verwendung in der Regel einfach in die Spülmaschine gesteckt werden. Granitmörser werden am besten mit einem harten Pinsel gereinigt, da dieser bis tief in die Poren kommt. Bei Exemplaren aus Holz oder Naturstein kommt es auf die zuvor gemahlenen Produkte an. Bei trockenen Pulvern genügt beispielsweise das Ausbürsten mit einem Pinsel oder eine Bürste.

Bei feuchten Substanzen solltest Du die Schale vorsichtig mit einem feuchten Tuch oder Schwamm auswischen, ebenfalls solltest Du damit den Stößel oder Pistill abreiben. Reinigungsmittel sind nicht empfehlenswert, da sich ansonsten Seifenreste absetzen können, die zukünftig für einen unangenehmen Geschmack sorgen könnten. Modelle aus Marmor sollten anschließend gut poliert werden, damit keine unschönen Wasserflecke zurückbleiben. Utensilien aus Holz sollten außerdem von Zeit zu Zeit mit einem hochwertigen Öl nachgeölt werden.

Ein wichtiger Tipp: Solltest Du nach dem Saubermachen immer noch Gerüche feststellen, die sich im Mörser festgesetzt haben, kannst Du zu einem einfachen Trick greifen: Trockene Reiskörner helfen dabei, diese zu neutralisieren. Dafür gibst Du einfach ein paar Reiskörner in die Schale und zermahlst sie. Der Reis nimmt nicht nur Gerüche, sondern auch die Farbe von bisher zerstoßenen Kräutern und Gewürzen auf.

Welche Alternativen zu einem Mörser gibt es?

Wenn Du nach einem Mörser mit angerauter Oberfläche suchst, kann es sein, dass die Suche ins Leere läuft. Das liegt daran, dass sowohl die Schale als auch der Stößel in der Regel eine flache Oberfläche aufweisen. Angeraute Modelle werden „Reibschale“ genannt. Auch das sogenannte Pistill – der Stößel der Reibschale – ist angeraut. Dies ermöglicht ein schnelleres und feineres Zerreiben von pulverförmigen sowie spröden Zutaten wie Samen oder Gewürze. Frische Kräuter, fettige oder schmierige Substanzen einigen sich hingegen nicht, da sich diese in den Rillen festsetzen und die Poren verstopfen können. Die meisten Reibschalen sind aus Porzellan.

Eine weitere Alternative zum Mörser sind Zerkleinerer. Optisch haben sie zwar wenig mit Schale und Stößel zu tun, erfüllen jedoch eine ähnliche Funktion. Zerkleinerer sind kompakte Mixer mit einem elektrischen Antrieb, die unterschiedliche Zutaten zerkleinern.  Schnell rotierende Messer bringen Kräuter, Gewürze oder auch Nüsse schnell und ohne Kraftaufwand in die gewünschte Konsistenz.

Wie teuer sind Mörser?

Was die Kosten anbelangt, kann es zu großen Unterschieden kommen. Besonders günstige Exemplare findest Du bereits für unter zehn Euro. In dieser Kategorie lassen sich vor allem schlichte Modelle aus Porzellan, Granit oder einigen Holzsorten finden. Die beliebteste Holzart ist dabei Olivenholz, das jedoch etwas hochpreisiger ist. Hier finden sich zumeist Mörser in einem Preisrahmen von 15 bis 30 Euro. Große Preisunterschiede lassen sich auch bei den Materialien Granit sowie Keramik finden. Während sich zwar einzelne Granitmodelle unter zehn Euro finden lassen, sind auch Stücke für 25 oder sogar 50 Euro keine Seltenheit.

Bei Keramik solltest Du mindestens 20 Euro investieren, doch auch hier finden sich Varianten für bis zu 50 Euro. Noch hochpreisiger sind Marmor- oder gusseiserne Mörser. Hier können die Anschaffungskosten auch dreistellig werden. Da es die Utensilien schon sehr lange gibt, kannst Du mit etwas Glück sogar antike Stücke finden. Bei Google Shopping ist beispielsweise ein italienisches Stück aus Bronze erhältlich. Für 405 Euro kannst Du es erwerben.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Mörser passt am besten zu Dir?

Wie Du bereits erfahren hast, gibt es sehr viele unterschiedliche Modelle aus sämtlichen erdenklichen Materialien. Wir möchten nun auf einige von ihnen etwas genauer eingehen und stellen die Vor- sowie Nachteile vor. Die folgenden Materialien sind bei Mörsern besonders beliebt:

  • Porzellan
  • Keramik
  • Holz (Olivenholz)
  • Marmor
  • Granit
  • Edelstahl

Neben dem klassischen Gebrauch zur Zerkleinerung von Kräutern oder Gewürzen lassen sich mit einem Mörser auch leicht kreative Ideen umsetzen. Mit öl- oder flüssigkeitshaltigen Gewürzpflanzen wie beispielsweise Knoblauch und Sesam können Pasten oder Marinaden hergestellt, Mandeln oder andere Nüsse zu Mehl verrieben oder Grundmischungen für Currys angesetzt werden.


Was sind Mörser aus Porzellan?

Mörser aus Porzellan bringen so einige Vorteile mit sich: Sie sind leicht zu reinigen und zudem geschmacksneutral. Damit sich die Zutaten mit dem Stößel verreiben lassen, sind die Schalen im Innern leicht angeraut. Ein großer Nachteil ist jedoch die Instabilität des Materials, denn Porzellan ist nicht stoßfest. Daher kann insbesondere das Zerstoßen von harten Körnern zu einer Herausforderung werden. Insgesamt muss man mit Exemplaren aus Porzellan etwas vorsichtiger umgehen. Auf der anderen Seite lassen sich Kräuter in Porzellanmörsern besonders fein mahlen.

Vorteile

  • Ofen-, spülmaschinen- und gefrierschranktauglich
  • Kräuter lassen sich besonders fein mahlen

Nachteile

  • Sehr stoßanfällig
  • In seltenen Fällen können sich kleine Bruchstücke lösen

Was sind Mörser aus Keramik?

Im Gegensatz zu Porzellan sind die Varianten aus Keramik etwas grober gearbeitet. Daher sind sie besonders gut für das Mahlen von Kräuter und Pasten geeignet. Außerdem sind auch sie in der Regel spülmaschinenfest. Allerdings eignen sich Keramikmörser nur in seltenen Fällen für das Zerkleinern trockener Zutaten, da sie leicht zerkratzen können. Aufgrund von Bruchgefahr ist außerdem auch hier das Zerstampfen fester Zutaten eher nicht ratsam.

Vorteile

  • Gut für Kräuter und Pasten geeignet
  • Spülmaschinenfest

Nachteile

  • Nicht für trockene Zutaten geeignet
  • Bruchgefahr

Was sind Mörser aus Holz?

Es gibt viele Punkte, die für Mörser aus Holz sprechen. Die meisten von ihnen sind aus Olivenholz gefertigt und stammen aus einem einzigen Stück, was die Stabilität erhöht. Die Varianten sind einfach mit einem Tuch zu reinigen, allerdings benötigen sie mehr Pflege, als andere Modelle. Denn das Holz muss regelmäßig mit einem neutralen Speiseöl eingerieben werden, um die Poren weitestgehend zu schließen.

Dies sorgt dafür, dass Pulver und Pasten nicht tief in das Material eindringen können. Allerdings eignen sich Holzmörser nur für weiche Samen und getrocknete Kräuter. Härtere Stoffe würden das Material mit der Zeit beschädigen. Darüber hinaus kann es selbst bei bester Pflege dazu kommen, dass das Utensil mit der Zeit spröde wird.

Vorteile

  • Sehr stabil und stoßfest
  • Leicht zu reinigen

Nachteile

  • Regelmäßiges Einölen nötig
  • Nur für weiche Samen und getrocknete Kräuter geeignet
  • Können mit der Zeit porös werden

Was sind Mörser aus Marmor?

Diese Variante sieht sehr edel aus und wirkt besonders gut in Kombination mit Edelstahl oder Holz. Sie gilt häufig als „kleiner Bruder“ des Granitmörsers, da sie häufig deutlich kleiner ist und zum Zerkleinern bequem in die Hand genommen werden kann. Aufgrund des hohen Gewichts und der rauen Innenseite sind die Modelle jedoch nicht ganz leicht zu reinigen.

Überreste von trockenen Zutaten können zwar einfach mit einer Bürste oder einem Pinsel beseitigt werden. Bei der Zubereitung von Pasten sollte der Mörser hingegen mit einem feuchten Schwamm ausgewischt und anschließend mit heißem Wasser gereinigt werden. Marmor ist außerdem anfällig gegen Säuren und sollte daher nicht für Pasten mit Zitrone oder Essig als Bestandteile verwendet werden. Auch harte Gewürze sind nicht geeignet, da sie das Material zerkratzen können.

Vorteile

  • Edle Optik
  • Klein und handlich

Nachteile

  • Reinigung kann aufwändig sein
  • Nicht für säurehaltige Zutaten geeignet
  • Nicht für harte Gewürze geeignet
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Was sind Mörser aus Granit?

Durch ihre Rutschfestigkeit ermöglichen Granitmörser leichtes und effizientes Arbeiten. Daher sind sie gut für große und feste Zutaten geeignet und versprechen eine lange Lebensdauer. Im Gegensatz zu den meisten anderen Varianten sind Exemplare als Granit zudem deutlich schwerer, daher musst Du die Reibefläche beim mörsern nicht festhalten. Da auch der Stößel eine gewisse Schwere hat, gelingt das Mahlen ohne viel Kraftaufwand.

Diese Modelle kommen in der Küche am häufigsten vor, sind geschmacksneutral und halten sogar Säure stand. Genau wie der „kleiner Bruder“ aus Marmor sind jedoch auch die Stücke aus Granit häufig eher schwer zu reinigen.

Vorteile

  • Sehr robust und rutschfest
  • Für jede Anwendung geeignet
  • Ermöglicht einfaches Mörsern

Nachteile

  • Etwas unhandlich
  • Aufwändige Reinigung

Was sind Mörser aus Edelstahl?

Diese Modelle sind sehr modern und zudem leicht zu reinigen, da sie in der Regel spülmaschinenfest sind. Außerdem ist Edelstahl sehr robust und übersteht auch Stürze ohne Probleme. Allerdings ist die Oberfläche des Materials sehr glatt, daher können feste Stoffe nur schlecht gemahlen werden. Außerdem kann der Mörser beim Zerkleinern einen metallischen Eigengeschmack an die Zutaten abgeben, der eher unangenehm ist.

Vorteile

  • Leicht zu reinigen
  • Bruchsicher

Nachteile

  • Tut sich mit festen Zutaten schwer
  • Kann metallischen Geschmack abgeben

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Mörser miteinander vergleichen?

Schon seit vielen Jahrhunderten in Gebrauch erleben Mörser in jüngster Zeit ihr Comeback. Das macht sich auch auf dem Markt bemerkbar, auf dem es zahlreiche Hersteller mit einem großen Sortiment zu finden gibt. Die folgenden Kriterien sollen Dir einen Überblick geben, worauf Du beim Kauf achten solltest:

  • Größe und Gewicht
  • Form
  • Material

Größe und Gewicht

In Sachen Größe lassen sich verschiedene Varianten finden. Wer gerne frische oder getrocknete Kräuter verarbeitet, sollte eher zu einem größeren Exemplar greifen. Kräuter wiegen zwar nicht viel, haben jedoch ein höheres Volumen als Samen oder Gewürze. Allerdings geht mit der Größe auch ein gewisses Gewicht einher. Außerdem sind große Mörser unhandlicher als kleinere Ausführungen. Einige Testberichte zeigen, dass Modelle mit einem Innendurchmesser von zehn bis zwölf Zentimetern und einem Gewicht von mindestens drei Kilogramm echte Allroundtalente sind.

Sie sind vor allem für sehr feste Stoffe wie Zimt oder Fruchtgewürze wie schwarzer Pfeffer oder Piment geeignet. Auch beim Stößel gilt: Je größer und schwerer, desto leichter funktioniert das Zerstoßen und Mahlen. Allerdings sollte der Stößel gut in der Hand liegen, damit Du ihn fest greifen kannst. Die besten Varianten sind zwischen neun und 14 Zentimetern lang und wiegen mindestens 400 Gramm. Eine Ausnahme bieten Materialien wie Holz oder Edelstahl – sie dürfen auch leichter sein.

Moerser Materialien
Mörser gibt es aus unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Porzellan, Keramik, Holz (Olivenholz), Marmor, Granit oder Edelstahl.

Form

Auf dem Markt finden sich bauchige, schalenförmige oder konische Mörser mit rundem oder flachem Boden. Konische Formen finden sich am häufigsten. Bei dieser Form laufen die Wände nach unten zusammen, sodass der Durchmesser am oberen Rand immer größer ist als am Boden. Konische Formen sind im Vergleich zu bauchigen oder schalenförmigen Varianten am besten zum Zerkleinern aller möglicher Lebensmittel und auch von Medikamenten geeignet. Daher werden konische Formen am häufigsten empfohlen.

Material

Die verschiedenen möglichen Materialien hast Du im letzten Abschnitt bereits kennengelernt. Besonders beliebt ist Granit, Olivenholz, Marmor, Keramik oder Porzellan. Doch auch Kunststoff, Glas und weitere Materialien können vorkommen. Neuere Produkte bestehen außerdem gerne aus Edelstahl. Welches Material das passende für Dich ist, hängt von der Verwendung Deines Mörsers ab. Möchtest Du eher Kräuter verarbeiten oder Gewürze und Nüsse zerkleinern? Dies ist beispielsweise eine wichtige Frage, die Du in Deine Entscheidung mit einbeziehen solltest, um das passende Modell zu finden.

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Wo kannst Du einen Mörser bequem und günstig erwerben?

Da viele Hobbyköche mittlerweile wieder den guten alten Mörser für sich entdeckt haben und das Utensil in immer mehr Küchen einzieht, kannst Du es auch an vielen Orten finden. In der Haushaltswarenabteilung von Möbel- oder Kaufhäusern lässt sich beispielsweise das ein oder andere Teil finden. Auch in gut sortierten Supermärkten oder Fachgeschäften werden verschiedene Modelle angeboten.

Gibt es in Deiner Stadt beispielsweise einen WMF-Shop, kann hier das ein oder andere Modell erworben werden. Daneben findet sich natürlich auch Online ein großes Angebot. Die unterschiedlichsten Modelle und Materialien sind im Internet zu finden. Fündig wirst Du beispielsweise auf den folgenden Seiten:

  • Amazon.de
  • Bremer-gewuerzhandel.de
  • Kochform.de
  • Moerserwelt.de

Wissenswertes über Mörser – Expertenmeinungen und Rechtliches

Gibt es Tests zu Mörser von Verbraucherportalen?

Magazine wie Stiftung Warentest oder Öko-Test sind eine gute Möglichkeit, um sich über Vor- und Nachteile von Produkten zu informieren und die besten Marken und Modelle zu finden. In weitreichenden Tests werden Produkte verschiedener Kategorien auf Herz und Nieren geprüft. In Österreich sind dafür die Redakteure der Seite Konsument zuständig, in der Schweiz finden sich diese Informationen auf K-tipp. Wer nach dem passenden Mörser sucht wird jedoch auf keinem genannten Portal fündig.

Es wurden lediglich Artikel veröffentlicht, in denen beschrieben wurde, was die Utensilien alles können. Im Jahr 2004 veröffentlichte die Stiftung Warentest beispielsweise einen Artikel über Pesto, in dem geschrieben stand, dass das Basilikum für die Kräutersoße mit einem Mörser, nicht mit einem Mixer zerkleinert werden solle. K-tipp weist in einem Artikel außerdem daraufhin, dass beim Gebrauch eines Mörsers kein sichtbarer Abrieb entstehen solle und man ein neues Produkt vor dem ersten Gebrauch mit Wasser auswaschen und mit Fett und Öl einreiben solle. Ein Test zur Ermittlung des besten Produkts fehlt jedoch überall.

Moerser Kraeuter
Im Haushalt finden Mörser vor allem in der Küchen Anwendung und werden zum Zerstoßen von Gewürzen, Samen & Co verwendet.

Was gibt es Rechtliches zu Mörser zu beachten?

Materialien, aus denen Mörser bestehen, gehören zum sogenannten Lebensmittelkontaktmaterial. Der Begriff bezeichnet Stoffe, die bei der Herstellung, Lagerung, Verarbeitung oder Zubereitung von Lebensmitteln mit ihnen in Kontakt kommt. Lebensmittelkontaktmaterialien dürfen dabei keine Stoffe in gesundheitsschädlichen Mengen abgeben. Rechtliche Anforderungen an diese Materialien finden sich in den EU-Verordnungen VO (EG) 1935/2004 sowie VO (EG) 2023/2006. Je nach Material gelten zudem noch weitere spezifische EU-weite Regelungen.

Bei Gegenständen aus Keramik sind beispielsweise aufgrund der hohen Brand- und Verarbeitungstemperaturen Verunreinigungen durch Metalle möglich. Für keramische Gegenstände gibt es in der EU daher eine besondere Richtlinie (Richtlinie 84/500/EWG). Hierin sind beispielsweise Grenzwerte für Blei oder Cadmium festgelegt. Auch für andere Materialien gibt es gesonderte Richtlinien. Bei Metallen oder Legierungen finden sich jedoch keine Einzelmaßnahmen. Daher muss für die Bewertung auf andere Dokumente zurückgegriffen werden.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.messerspezialist.de/blog/kochtipps-tricks/959-moerser-und-stoessel.htm
  • https://www.fuchs.de/expertenwissen/der-richtige-moerser-darauf-kommts/
  • https://besteck-eck.de/artikel/75/moerser-reinigen-tipps-tricks-zur-pflege-vom-moerser/

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/photos/mortar-spices-spice-mix-season-3433970/
  • https://pixabay.com/photos/plunger-herbs-crush-kitchen-mortar-317748/
  • https://pixabay.com/de/photos/arzneiblume-heilmittel-salbe-creme-4246073/