Schleifstein: Test & Vergleich » Top 5 in 2024

Schleifstein Test

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Ein Schleifstein, auch Wetzstein genannt, ist ein Werkzeug, das zum Schärfen und Abziehen von Klingen, Messern, Werkzeugen und anderen Schneidwerkzeugen verwendet wird. Es besteht in der Regel aus einem festen Block oder Stein, der mit feinkörnigem Material wie Siliziumkarbid, Korund oder Diamanten beschichtet ist.

Schleifsteine gibt es in verschiedenen Körnungen, von grob bis fein, um unterschiedliche Schärfbedürfnisse zu erfüllen. Grobe Körnungen werden verwendet, um stark abgenutzte oder stumpfe Klingen zu schärfen, während feinere Körnungen für den Feinschliff und die Politur der Klinge verwendet werden.

Der Schärfprozess auf einem Schleifstein erfordert eine gewisse Technik, bei der die Klinge in einem bestimmten Winkel über den Stein geführt wird, um eine gleichmäßige und scharfe Schneide zu erreichen. Erfahrene Benutzer können durch regelmäßiges Schärfen ihre Werkzeuge und Messer in optimalem Zustand halten.

Schleifsteine sind in der Küche, in Werkstätten, bei Handwerkern und in vielen anderen Anwendungen unverzichtbar. Sie bieten eine kostengünstige und effektive Möglichkeit, Werkzeuge und Messer wieder scharf zu machen und ihre Lebensdauer zu verlängern.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Bei häufiger Verwendung werden die Klingen von Messern stumpf und benötigen regelmäßig einen neuen Schliff. Ein Messerstahl ist zwar ganz praktisch, um die Klinge nachzuschärfen, doch richtig scharf wird ein Messer erst dann, wenn es mit einem hochwertigen Schleifstein geschliffen wird.
Der Schleifstein, auch als Wetzstein bezeichnet, wird meist in feuchtem Zustand verwendet, weshalb er auch als Wasserschleifstein bezeichnet wird. Meist ist er mit unterschiedlichen Körnungen versehen, um einen Grobschliff und anschließend den Feinschliff.
Mit einem Schleifstein kannst Du unterschiedliche Messer schleifen und ebenso einem Küchenbeil oder einer Axt wieder Schärfe verleihen. Nicht alle Schleifsteine haben die gleichen Eigenschaften, doch Kombimodelle verleihen bereits eine sehr gute Messerschärfe, sodass man mit dem Messer wieder ordentlich schneiden kann.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Schleifsteine

Platz 1: Razorri Abziehsteine Set, doppelseitig 400/1000 und 3000/8000


Grobkorn, Oberfläche 400, Feinschleifen, Korn 1000, Feinschleifen, 3000, zum Polieren von Korn 8000. Solido-Schärfsteine ​​eignen sich groß zum Schärfen von Küchenmessern, Gartengeräten, Rasier- und Schneidmessern, Tischlerwerkzeugen usw. (nicht für gezackte Klingen und Keramikmesser). Das grundlegende Gummielement und die geneigte Führung helfen Ihnen, das Rad beim Schärfen fest zu verankern und Ihre Messer im richtigen Winkel mit gleichem Druck zu bearbeiten.

Platz 2: DDF IohEF [ Neuer Stil ] Schleifstein, Körnung 1000/6000


Die Körnung 1000 (Mittleres Schleifen) schärfen schnell stumpfe oder beschädigte Messer; die Körnung 6000 (Feinschliff) ist ideal für die Ausrüstung und das Polieren den Kanten. Im Gegensatz zu anderen Anbietern besteht die Innenseite des DDF IohEF Messer-Halter aus dem neuesten Silikonmaterial, um zu verhindern, dass der Messer-Halter Ihr Messer zerkratzt. Gleichzeitig können Sie mit der Messer-Halter den besten Winkel zum Schleifen finden. Die rutschfeste Silikonbasis ist leicht zu schleifen.

Platz 3: Schleifstein Messer,2-IN-1 schleifstein set


Messer schleifstein Körnung 1000 schärfen schnell stumpfe oder beschädigte Messer, Körnung 6000 ist ideal für die Ausrüstung und das Polieren den Kanten. Wasser schleifstein für eine Vielzahl von Klingen. Schärfstein ist aus professionellen Korund, korrosionsbeständig, hitzebeständig. Schleifstein set Artikelabmessungen L x B x H 18 x 6 x 3 cm, rutschfester Bambusbasis, Flacher Stein, Winkelführung, der Schleifstein auch bei Nässe nicht verrutscht Oberfläche.

Platz 4: BearMoo Wetzstein, 2-IN-1 Schleifstein Abziehstein für Messer


Die Grobschliff-Fläche (Körnung 400) schärft schnell stumpfe oder beschädigte Messer mit nur wenigen Zügen; die Feinschliff-Fläche (Körnung 1000) ist ideal für die Ausrüstung und das Polieren den Kanten, und perfekt für leichte Ausbesserung zu einem bereiten Scharf. BearMoo Schärfstein ist aus professionellen Korund, korrosionsbeständig, hitzebeständig, Kanten und Ecken sind klar abgegrenzt.

Platz 5: Schleifstein Messer Wetzstein Abziehstein Doppelseitiger Körnung 1000/6000

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or Gebrauch den Schleifstein 5-10 Minuten in Wasser einweichen. (Sie können etwas Salz hinzufügen, um eine bessere Wirkung zu erzielen.) Dann können Sie Ihre Messer schärfen. Während dieser Zeit können Sie je nach Bedarf eine angemessene Menge Wasser hinzufügen, ohne Honöl zu verwenden(Vor dem Schärfen können Sie den Schärfstein mit einem weißen Korrekturstein glätten.

Schleifsteine bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Schleifstein Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Schleifsteine finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Ratgeber: Wichtige Fragen & Antworten zu Schleifsteinen

Wenn Messer nicht richtig scharf sind, hast Du viel Mühe beim Schneiden von unterschiedlichen Produkten. Mitunter können bei feinfaserigen Lebensmitteln wie Fleisch keine ordentlichen Schnittkanten entstehen. Gelegentliches Abziehen mit einem Stahl hilft schon dabei, der Klinge wieder etwas mehr Schärfe zu verleihen. Doch was ist, wenn das Messer gar nicht mehr ordentlich schneiden will? Dann solltest Du es zu einem Messerschleifer bringen oder mit einem Schleifstein der Klinge selbst wieder die nötige Schärfe verleihen.

Wofür benötigt man Schleifsteine?

Der Schleifstein wird dafür benötigt, um metallische Gegenstände zu schärfen. Im alltäglichen Gebrauch kommen sie vorwiegend zum Schärfen von Messern zum Einsatz. Bei häufigem Gebrauch verlieren Messer immer mehr an Schärfe — bis Du sie letztendlich gar nicht mehr gebrauchen kannst. Gerade wenn  Du richtig teure Messer besitzt, ist das sehr ärgerlich. Unentbehrlich ist daher ein Schleifstein, mit dem Du Deinem teuren Lieblingsmesser seine alte, gewohnte Schärfe zurückgeben kannst.

Durch die unterschiedliche Körnung verleihst Du der Klinge mit der groben Körnung zuerst einen Grundschliff und anschließend mit der feinen Körnung den Feinschliff. Erst durch diese Schritte ist das Messer wieder vollumfänglich verwendbar. Schleifsteine werden also dafür gebraucht, um Messer vor der Verwendung zu schleifen, um die Schnittkraft zu verbessern oder um die Schärfe zu erhalten.

Wie wird ein Schleifstein richtig verwendet, damit Messer nachher tatsächlich wieder scharf sind?

Je nachdem, welchen Schleifstein Du gewählt hast, musst Du diesen zuerst in Öl oder Wasser eintauchen. Anschließend legst Du die Messerklinge flach auf den Schleifstein und hebst sie leicht an, um den richtigen Schleifwinkel zu erzeugen.

Der richtige Winkel: Wird das Messer sehr stark angehoben, bekommst Du eine recht schmale Schneide, welche schnell schmal zuläuft. Wird das Messer nur leicht in einem kleinen Schleifwinkel angehoben, wird die Schneide breiter und läuft langsam zu. Wählst Du einen kleinen Winkel, werden die Messer besonders scharf. Bedenken solltest Du aber, dass die Schneide empfindlicher wird, weil Du mehr Metall abträgst. Welchen Schleifwinkel Du wählst, hängt immer davon ab, wofür Du das Messer einsetzen möchtest. Der Schleifwinkel von einem Küchenmesser liegt in der Regel bei etwa 20 Grad.

Die richtige Schleiftechnik: Um Das Messer zu schleifen, wird die Klinge mit leichtem Druck in bogenförmigen Bewegungen über den Schleifstein gezogen. Das sogenannte Abziehen sorgt dafür, dass die Klinge ihre Schärfe zurückgewinnt. Den Vorgang wiederholst Du so lange, bis ein Grat entsteht. Ein Grat ist vorhanden, wenn sich das Metall der Klinge an der ungeschliffenen Seite aufstellt. Wenn Du das erkennst, solltest Du die Klinge drehen und auf der anderen Seite einen Grat erzeugen, bis die Klinge die gewünschte Schärfe vorweist. Dazu verwendest Du die grobe Körnung beim Schleifstein. Anschließend wird die Klingel beziehungsweise die Schnittkante mit der feinen Körnung poliert.

Die richtige Größe: Ein großer und breiter Schleifstein ist besser zum Schleifen von Messern geeignet, weil Dir das Arbeiten damit leichter fällt. Die Klinge bekommt mit wenigen Zügen ihre Schärfe zurück und es gelingt Dir deutlich besser, beim Abziehen den richtigen Winkel einzuhalten.

Warum müssen Schleifsteine geölt oder gewässert werden?

Das Ölen und Wässern ist wichtig, damit der Schleifstein richtig funktioniert. Auf der einen Seite verhindert das Öl beziehungsweise Wasser, dass sich in den feinen Poren des Schleifsteins Partikel beziehungsweise feinster Metallabrieb festsetzen. Sie versiegeln die Oberfläche und reduzieren dadurch die Schleifwirkung des Schleifsteins. Auf der anderen Seite erhalten etliche Schleifsteine erst durch Wässern und Ölen ihre Schleifwirkung.

Daher solltest Du vor dem Gebrauch unbedingt den Schleifstein ölen oder wässern, wenn Du Dich für ein solches Modell entschieden hast. Ansonsten bekommst Du die Messerklinge nicht scharf. Es gibt allerdings auch Schleifsteine, die diesen Vorgang vorab nicht benötigen. So hast Du keine Vorarbeiten durchzuführen und kannst direkt mit dem Messerschärfen beginnen.

Warum werden manche Schleifsteine mit Extras ausgestattet und wofür werden diese benötigt?

Grundsätzlich kannst Du einen Schleifstein ohne weiteres Zubehör nutzen. Eine sogenannte Schleifhilfe kann allerdings beim Messerschleifen sehr hilfreich sein. Sie wird vor dem Schleifen des Messers auf den Messerrücken aufgesetzt und stellt somit sicher, dass Du den eingestellten Schleifwinkel beibehältst. So bekommst Du gleichmäßige und saubere Ergebnisse. Außerdem gibt es spezielle Vorrichtungen, in die Du den Schleifstein einsetzen kannst.

Sie sehen wie eine kleine Schale aus, bestehen meist aus Silikon oder Gummi und sorgen dafür, dass der Schleifstein sicher auf geraden Flächen aufliegt. Es gibt auch spezielle Vorrichtungen für runde Schleifsteine. Sie werden dort einfach eingesetzt und drehen sich, sodass Du das zu schleifende Werkzeug nur dran halten brauchst. Für den normalen Hausgebrauch sind diese allerdings nicht notwendig.

Lässt sich ein abgenutzter Schleifstein wieder begradigen?

Bei häufigem und intensivem Gebrauch kann der Schleifstein seine gerade Oberfläche verlieren und es können Vertiefungen und Mulden entstehen. Beim Abziehen von Messern stellen sich dadurch Probleme ein, weil Messerklingen nicht mehr gleichmäßig geschliffen werden können. Mulden lassen sich mit einem Schleifpapier mit kleiner Körnung zwischen 150 und 400 begradigen. Am besten funktioniert das, wenn Du das Schleifpapier flach auf den Schleifstein auflegst und mit etwas Druck hin und her bewegst.

Dadurch werden die überstehenden Stellen abgeschliffen und der Schleifstein begradigt. Nimm aber nur so viel weg, bis sich wieder eine ebene, gerade Oberfläche einstellt. Ansonsten trägst Du zu viel vom Schleifstein ab und dieser wird immer kleiner und schmaler. Hast Du einen Wasserschleifstein, solltest Du diesen während des Begradigens immer wieder gut wässern und dafür spezielles Schleifpapier verwenden.

Wofür können Schleifsteine noch verwendet werden?

Schleifsteine kommen in vielen Bereichen zum Einsatz, um metallischen Gegenständen zu einer scharfen Schnittfläche zu verhelfen. Das ist nicht nur bei Messern für die Küche der Fall, sondern auch bei Rasiermessern, Jagdmessern, Äxten, Rasenmäherklingen und sonstigen Messern.

Gibt es Alternativen zum Schleifstein?

Das Messerschleifen mit einem Schleifstein ist recht aufwendig und zeitintensiv, gerade wenn Du nicht nur ein Messer, sondern mehrere Küchenmesser und Werkzeuge zu einer ordentlich scharfen Schnittfläche verhelfen möchtest.  Außerdem solltest Du ein grundlegendes Vorwissen besitzen, damit Du gerade bei teuren Messern die Klinge nicht beschädigst und es quasi unbrauchbar machst. Kannst Du jedoch mit einem Schleifstein richtig umgehen, gibt es nichts Besseres. Du kannst aber auch zu Alternativen greifen und Deinen Werkzeugen auf eine andere Weise wieder Schärfe verleihen.

Neben einem Schleifstein kannst Du auch eine elektrische Schleifmaschine und Schleifgeräte verwenden, die das Messerschleifen erleichtern und Zeit sparen. Für Profiköche und Profis in anderen Bereichen, bei denen scharfes Werkzeug im Mittelpunkt steht, ist ein Schleifstein unabdingbar — für den normalen Gebrauch und zum Auffrischen der Schärfe kannst Du auch zu den Alternativen greifen und einen ordentlichen Schliff der Klingen einem professionellen Messerschleifer überlassen.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Schleifsteine passt am besten zu Dir?

Auf der Suche nach einem Schleifstein stößt Du auf zahlreiche Modellvarianten, was schnell für Verwirrung sorgen kann. Grundsätzlich kannst Du die Schleifsteine in fünf Arten unterscheiden:

  • Schleifstein für den Vorschliff
  • Schleifstein für den Grundschliff
  • Polierstein
  • Kombischleifstein
  • Wetzstahl/Schleifstab

Diese fünf Arten an Schleifsteinen unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise. Daraus ergeben sich natürlich Vor- und Nachteile, die Du kennen solltest. Je nach Deinen Vorlieben und dem Verwendungszweck eignet sich der eine oder der andere besser für Dich. Nachfolgend zeigen wir Dir die Unterschiede der einzelnen Arten zusammengefasst auf, damit Du herausfinden kannst, welcher Schleifstein am besten zu Deinen Anforderungen passt.

Unterschiedliche Arten von Schleifsteinen ermöglichen es Ihnen, für jedes Messer die genau richtige Pflege zu wählen. Damastmesser profitieren vor allem von der Behandlung mit Ölsteinen oder japanischen Wassersteinen. Herkömmliche Küchenmesser können auch mit Natursteinen geschliffen werden. Wichtig ist, dass Sie bei der Wahl des passenden Messerschleifers die Körnung beachten und auch die unterschiedlichen Schleifstadien nicht außer Acht lassen.


Was zeichnet Schleifsteine für den Vorschliff aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Ein Schleifstein für den Vorschliff kommt zum Vorschleifen der Messerklinge zum Einsatz. Er bereitet die Schnittfläche für das eigentliche Schleifen vor. Alleine kannst Du mit einem solchen Schleifstein nicht viel anfangen, um dem Messer eine akzeptable Schärfe zu verleihen. Vielmehr kommt er zum Einsatz, wenn Beschädigungen an der Klinge vorhanden sind. Der Schleifstein für den Vorschliff ist zum Beispiel nützlich, wenn Beschädigungen wie Ausbrüche an der Messerklinge vorhanden sind. Diese kannst Du damit sehr gut ausschleifen und die perfekte Grundlage für den weiteren Schleifprozess schaffen. Für den Vorschliff eignet sich ein Schleifstein mit einer groben beziehungsweise geringen Körnung zwischen 150 und 800.

Vorteile

  • Für Reparaturen geeignet
  • Beschädigungen lassen sich damit entfernen

Nachteile

  • Erzeugt keine ordentliche Gebrauchsschärfe
  • Zusätzliches Schärfen der Klinge notwendig

Was zeichnet einen Schleifstein für den Grundschliff aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Durch den Grundschliff wird die Gebrauchsschärfe bei einem Messer erzeugt. Daher ist beim Schleifen der Grundschliff der wichtigste Schritt. Für den Grundschliff kommt ein Schleifstein mit einer Körnung zwischen 800 und 1000 zum Einsatz. Das Schleifergebnis reicht in den meisten Fällen für verschiedene Einsatzbereiche und Zwecke aus.

Vorteile

  • Gute Gebrauchsschärfe
  • Geeignet für den Grundschliff

Nachteile

  • Für das eigentliche Schärfen weniger geeignet

Was zeichnet einen Polierstein aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Damit bei der Messerklinge eine sehr gute Schärfe entsteht, wird ein Polierstein benötigt. Dieser Schleifstein zum Polieren wird verwendet, wenn Du die Klinge bereits mit einem Vor- und Grundschliff bearbeitet hast. Poliersteine haben eine Körnung, die zwischen 2000 und 120000 liegt. Je feiner die Körnung, desto feiner der Schleifstein und desto schärfer ist das Messer nach dem Schleifen. In der Regel reichen Körungen ab 3000 aus, um eine spiegelnde Oberfläche zu erhalten und eine gute Schärfe zu erzeugen.

Vorteile

  • Sehr gut Ergebnisse
  • Ideal zum Polieren der Schnittkante

Nachteile

  • Erst nach dem Grundschliff einsetzbar
  • Stumpfe Klingen werden damit nicht scharf

Was zeichnet einen kombinierten Schleifstein aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Wenn Du Dir das Messerschärfen so einfach wie möglich gestalten und nicht mit mehreren Schleifsteinen hantieren möchtest, sind Kombischleifsteine mit zwei verschiedenen Körnungen sehr praktisch. Kombischleifsteine sind auf einer Seite mit einer Körnung für den Grundschliff und auf der anderen Seite mit einer Körnung für den Feinschliff oder den Vorschliff ausgestattet.

Auf diese Weise kannst Du im Handumdrehen das Messer schärfen und sehr gute Ergebnisse erzielen. Kombischleifsteine bekommst Du überwiegend mit zwei unterschiedlichen Körnungen. Sie sind meist teurer als Schleifsteine mit einer Körnung. Das ist allerdings relativ, da Du bei Kombischleifsteinen keine weiteren Schleifsteine anschaffen musst. Gleichzeitig gestaltet sich die Aufbewahrung von einem Kombischleifstein weniger platzaufwendig.

Vorteile

  • Für Grund-, Vor- und Feinschliff geeignet
  • Spart Geld
  • Weniger Aufwand

Nachteile

  • Nicht alle Körnungen vorhanden

Was zeichnet einen Schleifstab/Wetzstahl aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Ein Wetzstahl kommt zum Einsatz, wenn Du die Schärfe der geschliffenen Messer länger erhalten möchtest. Wenn Du das Messer darüber abziehst, richtet sich der Grat wieder auf und die Klinge ist wieder scharf. Grundsätzlich erfüllen Wetzstähle ähnliche Funktionen wie ein Schleifstein. Allerdings tragen sie von der Klinge immer etwas Material ab, sodass ein regelmäßiger und notwendiger Grundschliff nur aufgeschoben wird. Wetzstahl und Schleifstab sind nicht für den Grundschliff geeignet, sodass Du ihn mit diesem Werkzeug nicht ersetzen kannst. Das bedeutet, dass Du bei häufigem Gebrauch des Messers regelmäßig einen Grundschliff durchführen musst, um eine optimale Schärfe der Klinge sicherzustellen.

Vorteile

  • Messerschärfe wird länger erhalten
  • Messer behält länger seine Funktionstüchtigkeit

Nachteile

  • Für Grundschliff oder Polieren ungeeignet

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Schleifsteine miteinander vergleichen?

Die zahlreichen Schleifsteine bringen unterschiedliche Performance mit, sodass es recht schwierig wird, einzelne Modelle gegenüberzustellen und zu bewerten. Es gibt allerdings einige Faktoren, die Du nutzen kannst, um den passenden Schleifstein entsprechend Deiner Bedürfnisse und Anforderungen zu finden. Folgende Faktoren kannst Du sehr gut für einen Vergleich nutzen:

  • Körnung
  • Material

Körnung

Wie Du bereits weißt, bekommst Du Schleifsteine mit unterschiedlicher Körnung. Je nachdem, mit welcher Körnung das jeweilige Modell ausgestattet ist, erfüllt der Schleifstein unterschiedliche Anforderungen. Körnungen zwischen 150 und 800 sind lediglich für einen Vorschliff einsetzbar. Eine recht gute Gebrauchsschärfe erreichst Du mit Körnungen zwischen 800 und 1000. Grundsätzlich entscheidet die Körnung darüber, welche Funktionen der Schleifstein erfüllen kann. Daher zählt die Körnung zu einem überaus wichtigen Kriterium bei der Kaufentscheidung. Für das Polieren des Messers sind Körnungen über 1000 gut geeignet. Sie dienen dazu, beste Ergebnisse zu erzielen. Passe den Schleifstein an die Aufgabe an, die er letztendlich erfüllen soll.

Material

Schleifsteine bekommst Du aus vielen verschiedenen Materialien. Sie haben unterschiedliche Eigenschaften. Darum solltest Du Dich vorab unbedingt informieren. Üblicherweise findest Du folgende Materialien bei Schleifsteinen:

  • Natursteine
  • Wassersteine
  • Ölsteine
  • Diamantsteine

Wir haben für Dich alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Schleifsteinmaterialien zusammengetragen.

Schleifstein Material
Meist sind Schleifsteine mit unterschiedlichen Körnungen versehen, um einen Grobschliff und anschließend den Feinschliff durchzuführen.

Natursteine

Sie sind Sediment- oder Kalksteine, die bereits früher zum Schleifen von Werkzeugen verwendet wurden. Die Schleifeigenschaften wie Körnung und Härte stehen in enger Verbindung mit dem Abtragungsort. Da es heute bessere Alternativen gibt, findest Du Natursteine nur noch recht selten.

Wassersteine

Mittlerweile sind japanische Wassersteine sehr populär. Kennzeichnend ist für die Schleifsteine, dass Du sie vor der Verwendung wässern musst und während des Schleifens immer wieder mit Wasser benetzen solltest. Durch das Wasser entsteht eine leichte Schutzschicht, die sowohl den Schleifstein als auch die Klinge vor zu starker Abnutzung schützt. Bei geringem Aufwand erzielst Du damit beste Ergebnisse. Bei Wasserschleifsteinen ist die Bindung der Körner sehr weich. Dadurch wird die Messerklinge geschont und gleichzeitig dafür gesorgt, dass sich nicht so schnell Abnutzungserscheinungen am Stein einstellen.

Ölsteine

Im Prinzip funktionieren Ölsteine genauso wie Wassersteine, nur das hierbei Öl anstelle von Wasser verwendet wird. Durch das Öl wird die Klinge gleich mit einer dünnen Ölschicht überzogen. Sie dient als optimaler Schutz vor Rost. Für Ölsteine eignet sich dünnflüssiges Petroleum optimal. Ölsteine wurden vor allen Dingen früher verwendet, als es noch keinen rostfreien Stahl gab.

Kettenoel Saege

Kettenöl

Kettenöl ist ein spezielles Schmiermittel, das zur Pflege und Wartung von Fahrrad- und Motorradketten sowie Ketten von Motorsägen und anderen kettengetriebenen Geräten verwendet wird. Hier sind einige wichtige Informationen über Kettenöl: Schmierung: Kettenöl wird auf die Kette aufgetragen, um die Reibung zwischen den Gliedern zu reduzieren. Dies verhindert nicht nur Verschleiß, sondern sorgt auch für… ... weiterlesen

Diamantsteine

Bei Diamantsteinen handelt es sich um Schleifsteine, die mit Diamantpulver beschichtet sind. Da die Körner von Diamantpulver sehr hart sind, wird bei jedem Abziehen recht viel Klingenmaterial abgetragen. Allerdings werden damit auch die besten Ergebnisse erzielt. Dadurch verliert das Messer recht schnell an Substanz. Hochwertige Diamantschleifsteine sind recht teuer, daher solltest Du überlegen, ob Du so einen Schleifstein tatsächlich brauchst.

Wie teuer sind Schleifsteine?

In der Regel bewegen sich Schleifsteine im Preisbereich zwischen 10 und 80 Euro. Dabei handelt es sich um Modelle mit nur einer Körnung, sodass Du sie nur für den Vorschliff, Grundschliff oder zum Polieren verwenden kannst. Ein solcher Schleifstein alleine ist meist nicht ausreichend, um Messer ordentlich zu schleifen und der Klinge Schärfe zu verleihen. Neben Schleifsteinen mit einer Körnung findest Du auch Kombischleifsteine. Sie verfügen mindestens über zwei unterschiedliche Körnungen — eine gröbere für den Grundschliff und eine feinere für den Feinschliff beziehungsweise zum Polieren.

Preislich bewegen sich diese Kombimodelle je nach Ausführung zwischen 50 und 160 Euro. Wenn Du Dich das erste Mal mit dem Schleifen Deiner Messer befasst, solltest Du einen Kombi-Schleifstein wählen, mit dem Du einen Grundschliff und das anschließende Polieren durchführen kannst. Meist erreichst Du mit Kombi-Schleifsteinen sehr gute Ergebnisse. Als Anfänger solltest Du eine günstigere Variante wählen, bis Du den Dreh mit dem Messerschleifen heraus hast.

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Onlinehandel vs. Einzelhandel — Wo solltest Du einen Schleifstein kaufen?

Um einen Schleifstein zu kaufen, werden Dir mehrere Möglichkeiten geboten. Willst Du Dir die verschiedenen Modellvarianten genauer anschauen und vielleicht Dich fachkundig beraten lassen, führt Dich Dein erster Weg zum Händler vor Ort. Der Einzelhandel bietet Dir eine schöne Auswahl, die Du Dir anschauen und miteinander vergleichen kannst. Fündig wirst Du im Fachgeschäft für Küchenzubehör, in Möbelhäusern, in Supermärkten, Baumärkten und mitunter auch bei Discountern wie Aldi, Lidl & Co. wenn wieder das Koch- und Küchenzubehör im Angebot ist.

Meist ist die Auswahl jedoch eher eingeschränkt, da viele Einzelhändler nur einige wenige Modelle im Programm haben. Eine schöne Alternative stellt dafür das Internet-Handel dar. Die zahlreichen Online-Shops ermöglichen Dir einen sehr komfortablen Einkauf, weil Du ganz bequem von Deinem Sofa aus  den Schleifstein aussuchen, vergleichen und kaufen kannst. Anhand der Produktbeschreibungen bekommst Du alle wichtigen Informationen und kannst schnell entscheiden, ob der ausgesuchte Schleifstein Deinen Anforderungen entspricht.

Hast Du Dein Wunschobjekt gefunden, kannst Du den Kauf im Handumdrehen abschließen. Dafür stellen Online-Händler eine einfache Bestellabwicklung und verschiedene Zahlungsmethoden bereit. Bei folgenden Online-Händlern wirst Du garantiert die gewünschte Winkelpalette finden:

  • Amazon.de
  • Galeria.de
  • WMF.de
  • Fackelmann.de
Schleifstein scharf
Mit einem Schleifstein kannst Du unterschiedliche Messer schleifen und ebenso einem Küchenbeil oder einer Axt wieder Schärfe verleihen.

Wissenswertes über Schleifsteine – Expertenmeinungen und Rechtliches

Hat die Stiftung Warentest einen Schleifstein-Test durchgeführt?

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen expliziten Schleifstein-Test durchgeführt. Allerdings findest Du in der Ausgabe 12 aus dem Jahr 2009 einen Test zu Messerschärfern im Allgemeinen. Dabei haben die Experten 23 Messerschleifer, darunter auch vier Schleifsteine, acht Schärfgeräte und neun Wetzstähle im Preisbereich zwischen 3 und 159 Euro, genauer unter die Lupe genommen. Laut Expertenmeinungen schärfen Wetzstähle am besten und bei Schärfgeräten solltest Du Vorsicht walten lassen. Den ganzen Test kannst Du allerdings erst nach Freischaltung lesen.

Gibt es EU-Richtlinien, Anordnungen und Normen zu Schleifsteinen?

Eine Vielzahl von EU-Richtlinien, Anordnungen, Normen und Rechtsvorschriften regeln bei unterschiedlichen Produkten, ob diese überhaupt auf dem europäischen Binnenmarkt verkauft werden dürfen. Sie nehmen dafür die Sicherheit für den Verbraucher genauer unter die Lupe, um diesen in hohem Maß zu schützen. Nicht immer beziehen sich die Richtlinien auf ein spezielles Produkt, sondern auf die Materialien, aus denen Gegenstände für den täglichen Gebrauch hergestellt werden.

EU-Richtlinien und Anordnungen legen hinsichtlich Schutz und Sicherheit der Verbraucher Mindeststandards fest, die beispielsweise in den EU-Richtlinien 89/392/EWG und 89/655/EWG geregelt sind. Es gibt aber auch solche Produkte, für die es keine spezifischen Anordnungen und Normen gibt. Für sie gelten die allgemeinen Produktsicherheitsrichtlinien. Im Produktsicherheitsgesetz wurde im Abschnitt 5 das deutsche GS-Zeichen aufgenommen, das für geprüfte Sicherheit steht und nur von unabhängigen Prüfinstitutionen vergeben wird.

Ebenfalls gibt es die CE-Kennzeichnung (Communautés Européennes) mit der die Bestätigung erfolgt, dass dieses spezielle Produkt den Anforderungen der zutreffenden EU-Richtlinien entspricht. Wissen solltest Du jedoch, dass das CE-Zeichen nicht von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird und dementsprechend kein Prüfsiegel ähnlich dem GS-Zeichen ist. Die Regelung zur CE-Kennzeichnung kannst Du in der EU-Richtlinie 93/68/EWG nachlesen. Wenn Du Dich nach einem Schleifstein umschaust, solltest Du bestenfalls ein Modell aus der EU wählen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.messer-holdorf.de/schleifanleitung
  • https://www.eatsleepsurvive.de/messer-selber-schaerfen/
  • https://de.zwilling-shop.com/Kuechenkategorie/Inspiration/messer/schaerfen-und-schleifen.html
  • https://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_52725786/messer-schaerfen-mit-oder-ohne-wetzstein-tipps.html

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/photos/knife-the-blade-metal-iron-forged-3091152/
  • https://pixabay.com/photos/orange-citrus-fruit-fruit-pulp-453465/
  • https://pixabay.com/de/photos/messer-schleifen-scharf-schneiden-2991057/